Glücklich sein kann jeder

Glücklich sein kann jeder – auch du!

Glaubst du nicht? Hier findest du eine kleine Anleitung zum glücklich sein.

 

Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.

-Abraham Lincoln-

 

Glücklich sein

 

 

 

 

 

 

Du denkst, dass Glück dir nicht zusteht? Falsch gedacht.

Und das Beste ist, dass es gar nicht ganz so schwer oder gar unmöglich ist.

Hier bekommst du eine kleine Anleitung, um dich sofort wieder glücklicher zu fühlen.

 

# 1

Lass es zu, dich glücklich zu fühlen.

Was soll das denn jetzt, fragst du dich?

Viele von uns möchten glücklich sein, gestatten es sich aber nicht. Oft sind es unbewusste und ungewollte Mechanismen, die uns davon abhalten, sich glücklich zu fühlen.

Sage dir bewusst und absolut ehrlich, dass du dich ab jetzt glücklicher fühlen willst.

Alleine diese Suggestion bewirkt Positives in dir und deinen Gedanken.

 

#2

Sag Danke.

 

 

 

 

 

 

 

Eigentlich finde ich es total abgedroschen, dir zu raten dankbar zu sein.

Leider fällt mir nix Passenderes ein, als dir genau DAS zu raten.

Denn Dankbarkeit ist soo unfassbar wichtig und es sagt genau das aus, worauf es im Leben ankommt.

Im Großen und Ganzen geht es dir gut? Du und deine Familie sind gesund? Du hast keine Existenz-Ängste? Deine Beziehung läuft? Falls du im Job stehst: hier ist es überwiegend gut?

Wenn du nur 3 dieser Fragen mit JA beantworten kannst, geht es dir schon verdammt gut.

Sei dankbar für das, was gut läuft in deinem Leben. Dafür, dass du und deine Lieben gesund sind, du dir finanziell keine Sorgen machen musst.

Sei dankbar für deine Nachbarn, die immer wieder ein Paket für dich annehmen ohne sich zu beschweren, für eine nette Geste in deinem Alltag. Gerade für die kleinen Dinge im Leben ist es wichtig, dankbar zu sein.

 

#3

Lebe im JETZT

Verschiebe die Erfüllung deiner Träume nicht auf morgen und akzeptiere den Augenblick genauso, wie er gerade ist. Benutze dein “gutes” Geschirr und deine “guten” Gläser jetzt und warte nicht auf einen “besonderen” Anlass. Davon gibt es viel zu wenige im Leben. Erfreue dich täglich an den schönen Dingen, die dich umgeben und reduziere sie nicht auf ein paar Gelegenheiten im Jahr.

Der einzige Tag, den du bewusst LEBEN kannst, ist heute.

Nutze deinen Tag, um aus ihm einen Museumstag zu machen.

 

#4

Achte auf deine Gesundheit

 

 

 

 

 

 

Sei ehrlich mit dir. Gehst du gut mit dir und deinem Körper um?

Oder nimmst du dich gar nicht so richtig wahr?

Überdenke deine Ernährung. Isst du zuviel Fastfood oder nimmst du ausreichend Gemüse und Obst und wenig Zucker zu dir?

Wie oft und was naschst du? Was trinkst du?

Überlege, ob du deine Ernährung umstellen willst (wetten, dass du das schon unzähige Male getan hast?).

Damit ist keine radikale Diät oder ein kompletter Verzicht auf etwas gemeint.

Führe für einen Monat lang ein Essenstagebuch, in das du jede Mahlzeit (ich meine wirklich jede, also auch den Schoki-Riegel zwischendurch…) einträgst.

Ist das zu umständlich und kompliziert für dich? Wenn ja, lass dir sagen, dass es nur eine Ausrede deiner Gewohnheiten ist.

Ja, ein Essenstagebuch zu führen ist anstrengend, das lasse ich gelten. ABER: Wenn du dir dein Essenstagebuch nach rund 30 Tagen anschaust, wirst du überrascht sein, was du alles in dich hineinstopfst.

Dabei geht es nicht um Kalorien, sondern um Vitamine, Mineralstoffe, schlechte Kohlenhydrate, Zucker, zuviel Fett, usw.

Also, mach dir die Mühe und schreib es für ca. 30 Tage auf. Wenn du fleißig, ehrlich und gewissenhaft während dieser 30 Tage warst, wirst du vermutlich verwundert sein, was du alles unkontrolliert in dich hineinstopfst, oder, du kannst stolz sagen: alles ist gut, meine Ernährung ist ausgewogen. Dann: herzlichen Glückwunsch.

Stellst du allerdings fest, dass Handlungsbedarf  besteht, ändere deine Ess- und Trinkgewohnheiten. Dein Körper wird es dir danken (ha, Thema Dankbarkeit) und du wirst eine positive Veränderung an deinem Körper erfahren.

 

#5

Sei dir treu

Wie bist du? Was bist du?

Sei dir deiner Persönlichkeit bewusst und STEH ZU DIR!

Deine Kindheit und das Leben haben dich so gemacht, wie du bist. Mit all deinen guten und weniger guten Seiten.

Akzeptiere dich so wie du bist. Damit meine ich nicht nur dein Äußeres. Nein, damit ist mehr dein Inneres gemeint. Nimm dich so an, wie du bist. Mit all deinen Stärken (die du hoffentlich gut kennst) und deinen Schwächen (deren du dir auch bewusst sein solltest).

Den perfekten Menschen gibt es zum Glück nicht. Jeder von uns hat seine Stärken und Schwächen. Auch die vermeintlich stärksten Menschen haben ihre Schwächen, und das ist gut so.

Nimm dich so an, wie du bist. Scheiß was drauf, wenn du ein paar Kilos zuviel hast. Bist du deshalb ein schlechterer Mensch? NEIN! Dein Gewicht und dein Äußeres ist nicht wichtig (jedenfalls nicht aus optischen Gründen. Steht die Gesundheit auf dem Spiel, dann schon).

Wirklich wichtig sind deine inneren Werte: Bist du eine ehrliche Haut? Bist du in der Lage zu lieben? Können deine Freunde sich auf dich verlassen? Bist du authentisch?

Das sind die Dinge, die zählen und dich ausmachen.

Also, verbiege dich nicht für irgendwelche Menschen.

Sei du, genauso, wie dein Leben dich geprägt hat. Hab kein schlechtes Gewissen oder fühle dich minderwertig.

Du bist wertvoll. Genauso, wie du bist.

Vergiss das NIEMALS!

 

#6

Tu das, was dir Spaß macht

Ups, muss ich jetzt egoistisch werden? Keine Sorge. Das ist nicht damit gemeint.

Wenn du dein Leben bis jetzt damit verbracht hast, dir Gedanken darüber zu machen, wie du dein Umfeld zufrieden stellen kannst und auch entsprechend gehandelt hast, könnte es jetzt etwas haarig für dich werden.

Überlege dir, was du gerne tun möchtest. Mal wieder mit einer Freundin ins Theater, oder ins Kino? Mehr Sport? Mehr Kultur? Eine Städtereise? Mehr Aktion?

Alles ist möglich. Überlege dir in Ruhe, was du erleben möchtest und mit wem.

Möchtest du einen Kochkurs machen? Such dir jemanden, der auch Lust darauf hat und mit dir kommt.

Oder mehr Sport? Schnapp dir eine Freundin und dann los.

Ein Städtetrip? Cool. Mit deinem Partner oder mit einer Freundin? Wohin wird es gehen?

Überlege, was du gerne tun möchtest und mit wem. Kläre Termine rechtzeitig ab, so vermeidest du unangenehme Situationen im Familien- und Freundeskreis.

 

#7

Sei keine Drama-Queen

Mach kein Drama aus allem was dir im Leben passiert. Schenke den schlechten Dingen, die dir wiederfahren keine übermäßige Aufmerksamkeit und lass dich deshalb nicht bemitleiden.

Schlechte oder unangenehme Dinge sind schon immer passiert und sie werden weiter passieren. Dir uns jedem anderen Lebewesen auf unserem Globus.

In dem Augenblick, wo du ihnen zuviel Aufmerksamkeit schenkst, werden sie größer, als sie es verdienen. Willst du das? Nein! Reinste Energieverschwendung.

Damit meine ich nicht, dass du alles negative komplett ignorieren sollst. Versuche stattdessen zu analysieren, warum gerade das passiert ist und wie du das negative Erlebnis beim nächsten Mal von vornherein vermeinden kannst.

Beschenke dich stattdessen mit schönen Dingen, indem du diese Dinge besonders beachtest. Mach sie lieber größer, indem du ihnen viel Aufmerksamkeit schenkst. Und dann freu dich darüber.

 

#8

Gönn dir Ruhe und genieße

 

Ruhe

 

 

 

 

 

 

Hör auf, immer von einem Termin zum nächsten zu hetzen.

Nimm dir regelmäßig eine kleine Auszeit. Trink einen Tee oder Kaffee und mach mal nix. Kein Handy, kein Fernsehen. Genieße einfach diesen wunderbaren ruhigen Augenblick, der nur dir gehört.

Das schaffe ich nicht, sagst du? Falsch. Es ist möglich, wenn du es zulässt.

Probiere es aus. Vielleicht fühlt es sich am Anfang ungewohnt an, aber das wird sich ändern. Irgendwann willst du diese regelmäßige Auszeit unbedingt.

Wenn du dann noch mehr davon willst, rate ich dir zu meditieren (wieder so was Abgedroschenes…). Sorry, auch Meditieren ist genial. Bist du Anfängerin, hole dir eine Anleitung dafür. Oder wie ist mit Yoga? Auch richtig toll, vorausgesetzt, du lässt dich darauf ein. Du wirst schnell merken, wie gut dir das tun wird und vor allem, wie du dadurch mehr zurück zu dir finden wirst.

 

#9

Egal, was andere sagen

Jede von uns will gut „performen“.

Das ist ok. Wichtig ist dabei, dass du dich nicht dafür verbiegst, bei anderen beliebt zu sein. Es gibt immer Menschen, denen du es nicht recht machen kannst. Genauso, wie es Menschen gibt, die dir nicht alles recht mache können.

Lass sie reden, was sie wollen. Diese Menschen kennen dich nicht wirklich oder sie sind sauer auf dich, weil du etwas getan oder nicht getan hast, was sie in ihren Augen nicht gutheißen wollen.

“Echte Freunde sind die, die dich richtig kennen und trotzdem zu dir stehen. ” Ein wahrer Spruch.

Umgib dich mit Menschen, die dir gut tun und lass die anderen reden, was sie wollen.

 

#10

Lass deine Gefühle zu

Bist du eine „Heulsuse“, die ständig vor Rührung oder Frust in Tränen ausbricht?

Wirst du ständig rot, wenn dich jemand anspricht?

Fehlen dir die passenden Worte, wenn dir jemand einen dummen Spruch sagt?

Nimm deine Gefühle an. Je mehr du dagegen ankämpfst, umso schwieriger ist es für dich, mit deinen Gefühlen und Emotionen in Einklang zu kommen. Du bist traurig? Dann gibt es mit Sicherheit einen Grund. Sei traurig und unterdrücke nichts. Nur so kann es vorüber gehen und deine Seele kann Ruhe finden.

 

#11

Hab keine Erwartungen

Je mehr du von dir, deinem Leben und von deinem Umfeld erwartest, umso mehr wirst du enttäuscht werden. Warum? Weil deine Erwartungen sehr wahrscheinlich überdimensional hoch sind und weder du noch dein Umfeld diese Erwartungen je zu 100% erfüllen können.

Sei mit dem, was passiert zufrieden und versuche nicht, immer noch mehr, noch höher, noch schneller zu sein.

Halt. Ich soll nicht mehr vorangehen?

Doch, das solltest du unbedingt. Aber hör auf, dich, dein Leben und deine Umgebung an Resultaten zu messen.   Natürlich kannst du erwarten, dass deine Kinder oder auch dein Partner zu der vereinbarten Uhrzeit am vereinbarten Treffpunkt sind. So etwas ist nicht damit gemeint. Nur, wenn das Resultat gut ist, ist dein Leben gut. Nur, wenn mein Haus groß und mein Auto schnell und schick ist, bin ich gut. So nicht, meine Liebe. Das solltest du nicht denken und fühlen.

Freue dich darauf, was sich verändert, wenn du meine kleine Anleitung weitestgehend umsetzt. Erzähle es mir, wenn du magst. Ich freue mich auf deine Erlebnisse.

 

Glückliche Grüße

Deine Andrea

 

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