Mut für Veränderung

5 Wege um Mut für Veränderungen

   zu erlangen

Du bist der einzige Mensch in deinem Leben der dein Leben verändern kann!

Warum wir Veränderungen zu lange vor uns herschieben

Viele Menschen nehmen lieber ihr gewohntes und vertrautes Unglücklichsein in Kauf, als etwas in ihrem Leben zu verändern.

Erst, wenn ihr seelischer Schmerz so groß ist, dass sie ihn fast nicht mehr aushalten, überwinden sie ihre Angst und kommen in die Handlung. Bis es so weit ist, geht meistens ein langer Leidensweg voraus.

Warum ist das so?

Außenstehende verstehen oft nicht, warum jemand nicht schon längst etwas verändert, was so offensichtlich ist.

Seit Jahren beschwerst du dich über deinen Job und deine Chef. Wie schlecht du behandelt wirst. Die Arbeitsbedingungen haben sich im Laufe der Jahre verschlechtert. Das Weihnachtsgeld wird von Jahr zu Jahr weniger…… Trotzdem stehst du jeden Morgen auf und schleppst dich zur Arbeit. Abends bist du total ausgelaugt und froh, endlich Feierabend zu haben.

Du „erfindest“ Ausreden, warum du immer weiter machst, anstatt dir einen neuen Job zu suchen: „Ich bin zu alt, mich nimmt doch keiner mehr“, „Ich bin zu teuer“, „Ich habe Verpflichtungen meiner Familie gegenüber.“, „Das Haus muss weiter abbezahlt werden.“…..

Oder du bist in einer unglücklichen Beziehung und traust dich nicht, sie zu beenden. Du hast „Ausreden“ wie: „Die Kinder“, „Wie soll ich das finanziell alleine schaffen?“, „Ich habe Angst vor dem Alleine sein.“, „Was sage ich meinen Eltern/Schwiegereltern – sie werden mit Sicherheit enttäuscht von mir/uns sein.“……..

Dir fallen mit Sicherheit noch viel mehr Ausreden ein.

Du willst vielleicht etwas ändern, dir fehlt jedoch der Mut und Selbstvertrauen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist, sein Leben aktiv in die Hand zu nehmen. Lebens verändernde Entscheidungen zu treffen, die Konsequenzen und damit 100% VERANTWORTUNG für sich und sein Leben zu übernehmen. Es ist ein langer Lernprozess, der viel Mut benötigt und dich massiv fordert.

ES LOHNT SICH durch die Angst und den Schmerz zu gehen.

Alles, was du kennst, wie du lebst ist dir vertraut und gibt dir das trügerische Gefühl von Sicherheit. Auch dann, wenn es dich unglücklich und unzufrieden macht, bleibst du da, wo du bist. Das vertraute (unglückliche, unzufriedene) Gefühl kennst du in- und auswendig. Du hast dich vermutlich jahrelang darin konditioniert, damit umzugehen und es auszuhalten und danach zu handeln. Es ist ein Teil von dir geworden.

Dieses bekannte Gefühl ist besser als all das Unbekannte, was dir durch eine aktive Veränderung widerfahren könnte. Du hast gelernt, dich vor unangenehmen, schmerzhaften Gefühlen zu schützen.

Durch eine Veränderung setzt du dich bewusst, also aktiv, dem Ungewissen aus, fühlst dich plötzlich vollkommen schutzlos und du hast absolut keine Garantie, ob alles besser wird.

Oder: Schlimmer geht immer.

Wusstest du, dass wir Menschen Negatives viel mehr in uns aufnehmen, als Positives? Es tut uns zum Bespiel viel mehr weh, unseren schlechten Job zu verlieren, als die Chance auf einen guten Job zu verpassen.

Viel lieber bleiben wir in unserem vertrauten Leiden als das wir uns freiwillig unbekannten Risiken aussetzen.

Dieses -meist unbewusste- Verhalten lieber bei dem Bewährten zu bleiben als ein Risiko einzugehen, hast du in deiner frühesten Kindheit erlernt. Es sicherte dir einen Überlebensvorteil und gab dir Schutz vor Verletzungen und Enttäuschungen. Schließlich wolltest du deinen Eltern gefallen.

Oft erzählst du dir und vielleicht deiner Freundin Ausreden wie zum Beispiel: „so schlimm ist es ja gar nicht“, „eigentlich geht es mir doch ganz gut“, „ich sollte zufrieden sein, mit dem, was ich habe“….

Bekommst du konkrete Änderungsvorschläge blockst du diese sofort mit: „Du hast ja Recht, ABER…….. Du erfindest erneut Ausreden, die jede einzelne Veränderung sofort im Mülleimer verschwinden lässt. Keine Chance.

Das zeigt, wir stark du auf Widerstände und Unannehmlichkeiten fixiert bist. Deine möglichen Vorteile und großen Chancen nimmst du überhaupt nicht wahr. Selbst wenn du die Vorteile sehen solltest, ist deine Angst so übermächtig, dass es, solltest du den Mut für Veränderung aufbringen, doch anders/schlimmer kommen könnte.

Und schwupps wäre deine Hoffnung auf ein besseres, glücklicheres Leben komplett verloren. Vor diesem Gefühl der Enttäuschung willst du dich einfach schützen.

Weg #1: Stell dir die richtige Fragen!

Richtige Fragen stellen

Wie du nun weißt, bist du ein Meister darin, dir das Schlimmste auszumalen. Dabei malst du dein Bild nicht zu Ende, der Schluss fehlt.

Stell dir in den Momenten, in denen du deine Angst vor Veränderung spürst folgende Frage zu jeder einzelnen Situation:

Was wäre das SCHLIMMSTE, was passieren könnte?

Schreibe deinen Antworten auf ein Blatt Papier, ohne zu bewerten oder zu selektieren. Schreib alles auf, was dir einfällt.

Sei bitte so genau und detailliert, wie möglich.

Schau dir deine Antworten in Ruhe an und überlege, ob die Risiken und Gefahren wirklich sooo schlimm sein könnten, wir du dir anfangs vorgestellt hast.

In den meisten Fällen wird sich herausstellen, dass es deutlich weniger Schlimm ist, als du gedacht hast.

Weg # 2: Veränderung braucht ein ZIEL!

Ziel

Ohne Ziel kein Ankommen.

Veränderungen im Leben brauchen ein konkretes Ziel.

Fehlt dir ein konkretes Ziel, wirst du nie Veränderungen in deinem Leben bewirken. Ein konkretes Ziel wird dir Kraft und Energie geben, es zu erreichen.

Achte auf deine Gedanken, wenn du über eine mögliche Veränderung nachdenkst. Stoppe negative Gedanken sofort, indem du laut oder in Gedanken HALT zu dir sagst. Durch dieses Wort unterbrichst du automatisch deine negativen Gedanken und kannst sie bewusst in positive umwandeln. Stell dir intensiv vor, wie die gewünschte Situation in Zukunft aussehen soll. Wie sieht deine Zukunft aus, wenn du dein Ziel erreicht hast? Wie fühlt es sich an? Geh in dieses Gefühl. Nimm jedes Detail wahr, was damit zusammenhängt. .

Weg #3: Veränderung braucht Mut!

Denke daran, was du schon alles geschafft und geleistet hast.

Du hast laufen gelernt und musstest viel üben. Du bist hingefallen und hast immer wieder den MUT aufgebracht, aufzustehen. So lange, bis du laufen konntest. Was für ein großartiges Gefühl.

Sei mutig und hab Vertrauen zu dir und auf das möglich Bessere. Glaub an dich und an deine Fähigkeiten. Stell dich selbstbewusst deiner ANGST und geh unerschütterlich durch sie hindurch.

Weg #4: Ändere deine Sichtweise!

Versuch eine andere Perspektive auf deine Situation einzunehmen. Geh gedanklich und emotional ein paar Schritte zur Seite und stelle sich gedanklich erst auf die rechte und dann auf die linke Seite (oder umgekehrt) dieser Situation. Was siehst du?

Der geänderte Blickwinkel schenkt dir die Möglichkeit, andere Seiten zu betrachten.

Weg #5: Nicht zu viel auf einmal!

Hast du den Mut für eine Veränderung gefasst, nimm dir nicht zu viel auf einmal vor.

Den Weg zu deinem Ziel schaffst du nicht mit einem Sprung. Sonst hättest du es schon längst getan. Geh Schritt für Schritt dorthin, mach dir Teilziel und bleib konsequent dabei.

Stell dir vor, du steht vor deinem Berg. Wie wirst du zur Spitze kommen? Mit einem Sprung, oder mit Strategie und Durchhaltevermögen? Je los. Einen Fuß vor dem anderen. Immer weiter.

Nimmst du dir zu viel auf einmal vor, blockierst du dich gleich am Anfang und kommst nie in die Handlung.

Nur du kannst dein Leben ändern. Mit einem konkreten Ziel schaffst du es, deine ANGST zu überwinden und kommt in die Handlung.

Du willst ein erfülltes Leben?

Und fragst dich:

  • „Wer bin ich?“
  • „Was kann ich?“
  • „Was will ich für mein Leben“

Hast du diese und weitere Fragen?

Wie du Antworten auf diese Fragen findest, erfährst du in einem späteren Artikel.

Du interessierst dich dafür?

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