Selbstfindung – wer bin ich???

Selbstfindung. Wer bin ich?

Das Ich ist die Spitze eines Kegels,
dessen Boden das All ist.

-Christian Morgenstern-

Hier findest du Anregungen, um deine eigenen Antworten auf deine Fragen zu finden.

Solange dein Leben in ruhigen Bahnen verläuft, glaubst du unbewusst, dich zu kennen.

Gerät dein Leben allerdings ins Wanken, z.B. durch ein unangenehmes Ereignis, beginnst du, dich infrage zu stellen. Vielleicht bist du gerade in deiner Midlife Crisis und fühlst dich dadurch orientierungslos. Dabei kommen folgende Fragen in dir auf:

  • Wer bin ich überhaupt?
  • Was will ich?
  • Was erwarte ich noch von meinem Leben?

Sicher fallen dir noch mehr Fragen hierzu ein.

Du beginnst, Antworten auf deine Fragen zu suchen, bist verunsichert und vielleicht sogar ein wenig deprimiert.

Sei gewarnt: Hier wirst du nicht diesen einen SCHALTER finden, den du drücken musst um sofort zu dir selbst zu finden. Hier ist Einsatz gefragt, Durchhaltevermögen und Geduld.

ABER: sei gewiss, dass es sich für dich lohnen wird, dran zu bleiben.

Selbstfindung ist ein sehr langer und sehr intensiver Prozess.

Wenn du bereit bist, dich auf die spannende Reise zu dir selbst zu machen, findest du hier einige Denkanstöße, die du auf deinen Weg mitnehmen kannst, um mehr über dich zu erfahren.

#1 Aufgabe:

Beginne damit, dich selbst liebevoll zu beobachten. Nehme dein eigenes Verhalten auf, ohne es zu bewerten oder gar zu beurteilen. Versuche, dein Verhalten einfach nur wertfrei anzunehmen. Dadurch lernst du dich automatisch besser kennen. Warum hast du in Situation X so reagiert und in Situation Y so? Einfach objektiv anschauen.

#2 Aufgabe:

Schreib deinen privaten Lebenslauf

Nimm dir dafür ausreichend Zeit. Schreib ihn so, wie er für dich am besten zu lesen ist. Als Fließtext, in Stichworten, als Excel-Tabelle…. Egal. Hauptsache, du schreibst ihn so vollständig und chronologisch wie möglich. Nimm jedes für dich wichtige Ereignis mit auf, lass möglichst nichts aus.

Du wirst überrascht sein, welche Erkenntnisse du dadurch über das eigene Leben gewinnen wirst. Einiges hattest du vielleicht verdrängt. Auf einmal werden dir Zusammenhänge und Ursachen klar, derer du dir vorher gar nicht bewusst gewesen bist.

Diese Aufgabe ist sehr emotional und privat. Lass dir Zeit damit. Nimm jedes Gefühl mit auf. Ob positiv oder negativ. Hier geht es auch um deine „Bestandsaufnahme“ deines Lebens.

Stelle dir zusätzlich die folgenden Fragen, um dich besser kennen zu lernen:

Fragen zu deiner Kindheit:

Kindheit

 

 

 

 

 

  • Wie beschreibst du deine Kindheit?
  • Was ist deine früheste Erinnerung?
  • Wie war dein Verhältnis zu deiner Mutter, deinem Vater und zu deinen Geschwistern?
  • Was war deine glücklichste Zeit als Kind?
  • Was war traurig oder schlimm für dich als Kind und warum?
  • Wovor hattest du Angst als Kind?
  • Womit hast du am liebsten gespielt?
  • Welche Rituale hast du geliebt?
  • Welche Rituale mochtest du nicht?
  • Was war absolut tabu für dich als Kind?
  • Was für eine Lieblingsgeschichte hattest du, was war das besondere an ihr?

Dein Training:

Transformations -Karten “Selbstfindung”

Besorge dir Kartei-Karten und schreibe die für dich wichtigen Fragen auf.

Lies dir deine Fragen immer wieder durch, schreib deine Antworten auf die Rückseite Karten. Ergänze. Streiche nicht durch. Wenn der Platz nicht reicht, nimm eine größere Karte. Bewerte deine Antworten nicht.

So wirst du dir Stück für Stück klarer über dich selbst und lernst dich immer besser kennen.

Wie eingangs schon gesagt: Der Weg der Selbstfindung ist lang. Aber er lohnt sich zu 100%.

Er hilft dir, dich besser zu verstehen, dich zu lieben und gestärkt aus deiner Midlife Crisis herauszugehen.

Sei positiv und freu dich auf alles, was noch kommt!

 

Ganz liebe Grüße

Deine Andrea

 

 

 

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